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Flaschenboden
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Sind wiederverwendbare Trinkflaschen nachhaltig?

Sind wiederverwendbare Trinkflaschen nachhaltig?

Wiederverwendbare Flaschen aus Aluminium, Glas oder Kunststoff erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit und stellen die klassische GetrÀnkeindustrie auf den Kopf. Im Vergleich zu PET-Flaschen aus dem Supermarkt kannst du mit einer wiederverwendbaren Flasche lokale Wasserquellen nutzen und so Transportemissionen und Geld einsparen. Aber wie viel nachhaltiger ist das? Und ab wann lohnt es sich, auf eine wiederverwendbare Flasche umzusteigen?

Im klassischen Modell der GetrĂ€nkeindustrie werden GetrĂ€nkebehĂ€lter dezentral abgefĂŒllt und ĂŒber weite Strecken transportiert. Oft legen sie mehrere hundert Kilometer zurĂŒck, bis sie schließlich im Supermarkt stehen.1 Neben wiederverwendbaren BehĂ€ltern wie Glasflaschen, werden GetrĂ€nke dabei meist in EinwegbehĂ€lter wie Aluminiumdosen oder PET-Flaschen abgefĂŒllt und transportiert. Auf die letzteren wollen wir in diesem Artikel etwas genauer eingehen.

PET-Flaschen, die aus dem Kunststoff Polyethylenterephthalat bestehen, sind energie- und emissionsintensiv in der Produktion. Zwei Kilogramm Rohöl werden benötigt, um ein Kilogramm PET herzustellen. Dabei gelangen jĂ€hrlich immer noch ĂŒber 500 Milliarden PET-Flaschen weltweit in dem Umlauf. Von diesen werden nur knapp 30 % tatsĂ€chlich recycelt, was bedeutet, dass der Großteil der PET-Flaschen weltweit Einwegprodukte sind. 2, 3, 4

In Europa sieht das zwar etwas anders aus; hier klettert die Recycling-Quote je nach Land bis auf ĂŒber 90 %. Jedoch wird das recycelte Plastik nur zu etwas mehr als einem Drittel wieder fĂŒr neue Plastikflaschen verwendet. Der Grossteil, circa 50 %, wird beispielsweise in Fasern fĂŒr KleidungsstĂŒcke oder in Industriefolien wiederverwertet und dadurch frĂŒher oder spĂ€ter dem Kunststoffkreislauf entnommen. 5

Im Vergleich dazu können wiederverwendbare Flaschen an lokalen Trinkwasserquellen aufgefĂŒllt werden und vermeiden dadurch Transportemissionen und Abfall. Auch sind Nutzer*innen von wiederverwendbaren Flaschen nicht lĂ€nger auf SupermĂ€rkte angewiesen, was das Portemonnaie schont und mehr Freiheit bietet.

Aber auch eine wiederverwendbare Trinkflasche kommt in der Produktion nicht ohne Emissionen aus. Diese hĂ€ngen hauptsĂ€chlich von der Menge und der Art des verarbeiteten Rohmaterials ab (am hĂ€ufigsten sind Aluminium, Edelstahl und Kunststoff), sowie von der Produktionsart. Wie viele PET-Flaschen du ersetzen musst, bis du mit deiner wiederverwendbaren Trinkflasche wirklich Emissionen einsparst, hĂ€ngt also von verschiedenen Faktoren ab – beispielsweise auch davon, wie weit deine PET-Flaschen transportiert wurden, bis sie im Supermarkt standen. Als Faustregel kann man jedoch sagen, dass fĂŒr metallische Flaschen der Break Even ungefĂ€hr bei fĂŒnfzig ersetzten PET-Flaschen liegt, wenn man die Treibhausgasemissionen betrachtet.

Will man genauere Aussagen treffen, muss man eine produktspezifische Lebenszyklusanalyse machen. Dabei werden alle Prozesse von der Gewinnung des Rohmaterials bis zur Entsorgung der Flasche erfasst und deren Emissionen berechnet.

Genau eine solche Lebenszyklusanalyse werden wir fĂŒr das bottleplus-System erstellen. So können wir zukĂŒnftig bezĂŒglich der Nachhaltigkeit unseres Produkts transparent und quantitativ kommunizieren. Damit all unsere Kund:innen wissen, ab wann sie nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun.

 

Quellen:

1. carbortech, Ökobilanz GetrĂ€nkeverpackungen, Juli 2014
2. Bundesamt fĂŒr Umwelt BAFU, PET-GetrĂ€nkeflaschen, MĂ€rz 2023
3. UN environment programme, Our planet is choking on plastic
4. World Economic Forum, Top 25 recycling facts and statistics for 2022, Juni 2022
5. Fachverband Kunststoffrecycling, PET-Recycling, November 2020

Bildmaterial:

Photo by Ivan Bandura on Unsplash
Photo by Nareeta Martin on Unsplash
Photo by Kirill on Unsplash
Photo by Mike Swigunski on Unsplash

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